In dieser Rubrik benennen wir keine Massangaben, das soll jeder nach seinem Gusto entscheiden. Heute kreieren wir einen Cocktail mit Schmackes, der uns im Herbst kräftigt, aufweckt und auch zu oder nach einem währschaften Wild-Teller passt.
Und der Begriff «Wild» bringt uns gleich zur ersten und wichtigsten Zutat:
- Wild Turkey 101 – Einer der liebsten Bourbons von Sascha und mir. Gehört in jede vernünftige Bar! Die Hauptzutat. Nicht geizen!
- Kaffee Likör – Dezent dazugeben. Das macht den Drink zugänglicher und wie gesagt: Ein Wachmacher können wir im nebligen Herbst gut vertragen …
- Minze-Zitrone-Kräuter-Tee, ungesüsst – Das ist die quantitative Hauptzutat. Minze und Zitronen (resp. Limetten) sind klassische Zutaten und passen auch hier hervorragend, selbst in Kombination mit etwas Kaffee-Likör.
- Orange Bitters – Der Gegenpol zum Likör. Bitter ist immer gut.
- Ginger Beer – Nachdem die obigen Zutaten geshakt sind, wird mit etwas Ginger Beer das Glas aufgefüllt. Das gibt dem Cocktail den entscheidenden Frische-Kick.

Fertig ist die betörende Schöpfung. Eben, kein Jigger nötig, einfach «Handgelenk x Pi», wie es sich gerade richtig anfühlt. Ich liebe diesen Mix aus süss-bitter-frisch-sauer-herb; es hat etwas von allem dabei – und in einer intuitiv richtigen Dosierung der einzelnen Teile kriegt man einen äusserst leckeren, würzigen Herbst-Signature-Drink, der Laune macht. Cheers!
PS: Wir leben in wilden Zeiten bezüglich unserer geliebten Flüssig-Freuden. Am selben Tag freute ich mich zuerst über diese News bezüglich der Weiterführung des Wädenswiler Bieres (ich war früher Stammgast bei Wädi Bräu und nahm dann immer gerne einen Harass mit nach Hause), gefolgt von der deprimierenden News zur Winterthurer Chopfab-Brauerei, bei der ich vor einigen Jahren eine spannende Führung mitmachen durfte. Und ich fand ihre Kreationen immer sehr schmackhaft und interessant. Schade für den Werkplatz Winterthur, wo ich aufgewachsen bin.











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