Ende November feiern die Amerikaner Thanksgiving – meist spielt dabei ein Truthahn auf der festlich gedeckten Tafel die Hauptrolle. Auch wir mögen Truthahn: den aus der Flasche.
Diese Woche wird hart: Gefühlt jede US-TV-Serie wird auf die eine oder andere Art Thanksgiving zelebrieren.
Ausserdem laden am Freitag die meisten Geschäfte zur Black-Friday-Konsumorgie.
Um das zu überstehen, hilft nur eines:
Aber bitte, bitte nicht Jim Beam. Der eignet sich höchstens zum Flambieren. Wir sind hier jedoch beim Wermutwolf und nicht bei «Lafer! Lichter! Lecker!», deshalb verzichten wir auf Kochrezepte und empfehlen stattdessen etwas Anständiges in flüssiger Form. Zu USA, Black Friday und Truthahn passt ein amerikanischer Bourbon, und zwar der Wild Turkey 101. Einer meiner Favoriten.

Der Wild Turkey 101 punktet gleich mit mehreren gewichtigen Argumenten:
- Er ist bezahlbar. Ihr findet ihn für rund 40 Franken zum Beispiel beim Coop.
- Er bringt stolze 50,5 Volumenprozent auf die Waage. Genau das Richtige, um Black Friday und Thanksgiving zu überstehen.
- Er schmeckt verdammt gut; ist nicht zu süss, sondern hat nebst den typischen Eichen-, Mais- und Vanillenoten dank Roggen auch eine leckere Würze.
- Er ist pur, mit etwas Wasser, on the Rocks – und wenns denn sein muss – auch in Cocktails ein Genuss.
- Wild Turkey ist eine der wenigen US-Destillerien, die auf gentechnisch verändertes Getreide verzichtet.

Wenn Euch der Wild Turkey 101 schmeckt, habe ich noch einen kleinen Geheimtipp: Für zusätzliche 15 bis 20 Franken bekommt Ihr den Wild Turkey Rare Breed zum Beispiel bei Erb Getränkehandel.

Dieser wartet mit Fassstärke (58,4 Volumenprozent) und sechs bis zwölf Jahre fassgelagerten Köstlichkeiten auf. Er wird zudem in kleinen Chargen produziert und bietet alles, was den 101 so schmackhaft macht – nur noch intensiver.
Ich mag beide und werde den Thanksgiving-/Black-Friday-Wahnsinn wohl auch mit diesem kraftvollen Duo bekämpfen.











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