Dank eines Hinweises fand ich heraus, dass das Gamper Restaurant in Zürich Special-Wochen im Rahmen der «Gamper Wermuteria» abhält. Ich kann euch das nur wärmstens empfehlen! Am Feierabend ein, zwei Wermut schlürfen und dazu etwas Leckeres essen – was gibt es Schöneres?
Besagter Hinweis bekam ich im Newsletter von «Ron Orp», wo wir Stadtschreiber sind. Als ich gelesen hatte «Wermut trinken und zum Beispiel das Gemüsereis aus dem Ofen mit Aioli probieren», wusste ich augenblicklich, dass ich exakt das tun werde.

Als ich dort ankam, war ich überrascht, welcher Wermut ausgeschenkt wird, und zwar der leckere Wermut, den ich vor zig Jahren im Zürcher Kino RiffRaff kennen- und schätzen gelernt hatte. Der Wermut mit der unschlagbaren Webseiten-Adresse www.wermut.ch. Der Wermut, der auch immer wieder bei mir zu Hause im Kühlschrank aufzufinden ist … Ich mag roten Wermut am liebsten und dieser hier ist noch etwas süsser als die meisten anderen, die ich mir meistens zulege.

Es stellte sich heraus, dass Marius Frehner Inhaber und Küchenchef beim Gamper Restaurant ist, wie auch Mitbesitzer der Wermut Produktions GmbH ist, welche diesen feinen Wermut herstellt. Insofern kriegt man ihn hier immer, wie bspw. auch bei J.B. Labat. Ein erklärtes Ziel ist es ihnen, die Wermut-Kultur in der Schweiz zu etablieren. Eine Kultur, die Marius vor allem in Katalonien begeisterte. Auch ich fand Barcelona immer eine sehr aufregende Stadt und man findet dort ein paar der besten Bars der Welt. Beim letzten Ranking belegten Bars in Barcelona die Ränge 1 und 4.

Die Special-Wochen dauern noch bis am 29. September an. Wenn es den Wermut dort dauerhaft gibt, weshalb sollte man dann in Bälde hingehen? Normalerweise gibt es im Restaurant Gamper (zu dem auch noch eine Bar gehört) Überraschungsmenus. Momentan ist auf der Pop-Up-Speisekarte aber zumindest ein Gericht zum Niederknien gelistet, und zwar das besagte Gemüsereis aus dem Ofen mit Knobli. Es war ein absoluter Hochgenuss! Und geniessen tat ich es mit einem Wermut Ancestral (quasi die Prosecco-Variante), der auch ausgezeichnet schmeckte. Hingehen!












Kommentar verfassen