Auch in unseren Breitengraden wird es zunehmend schwieriger, Halloween auszuweichen. Ob Ihr zu einer Party geladen seid oder ungestört zu Hause eins zwitschern wollt, dank folgender Tipps müsst Ihr die Monsterflut am 31. Oktober nicht nüchtern erdulden.
Die Amis erobern Europa nicht mit Waffen, sondern mit ihrer «Kultur». Zu Fast Food, gigantischen SUVs, Superheldenfilmen und Black-Friday-Irrsinn hat sich mittlerweile die Herbstfastnacht Halloween gesellt. Auch wenn einen das ständige Klingeln zur Weissglut treiben kann und Ihr Euch in Verkleidung an Partys unwohl fühlt, müsst Ihr nicht gleich zum Michael Myers werden.
Macht gute Miene zum bösen Spiel. Dabei hilft das eine oder andere alkoholische Getränk. Aber Vorsicht, Halloween bietet einige Fallstricke für Trinkfreudige.
No Sober October
Ich weiss nicht, wer die dämliche Idee für den «Sober October» hatte … ich hoffe, Freddy Krüger erwischt ihn.
31 Tage lang keinen Alkohol zu trinken ist für Wermutwölfe schon ein Unding. Doch im Oktober findet zudem Halloween statt. Soll man an der Halloween-Party an einem alkoholfreien Bier nuckeln? Ich heisse nicht Dracula und kann mich mit Blut begnügen. Wenn ein alkoholfreier Monat, dann bitte einen, in dem es nichts zu feiern gibt – war da nicht mal der Dry January?
Das richtige Kostüm
Falls Ihr an eine Halloween-Party müsst oder wollt, achtet auf ein trink-taugliches Kostüm. Das heisst: keine Fangzähne, die Ihr bei jedem Schluck herausnehmen müsst oder an denen sich die Cocktailfrüchte stapeln. Das heisst: keine Masken ohne praktisches Mundloch … zumindest der Hals einer Bierflasche, noch besser ein Glas sollten ohne Verrenkungen durchpassen.
Was hereingeht, muss auch wieder raus. Denkt bei der Kostümwahl daran. Wählt keine Verkleidung, bei der Ihr Euch eine halbe Stunde lang herausschälen müsst. Denn wenns pressiert, passierts. Und verzichtet auf ein Kostüm, in dem Ihr nicht mehr aufstehen könnt, wenn Ihr mal umfällt. Vielleicht langt Ihr ja bei der blutroten Bowle zu sehr zu …
Geht es sachte an
Es ist keinesfalls natürlich, dass sich Frankenstein mit Marilyn Monroe unterhält. Oder Ihr mit Leatherface über den ärgerlichen Lärm von Laubbläsern schwadronieren müsst.
Da ist es nur verständlich, dass Ihr relativ schnell zum ersten Glas, zum Zweiten und zum Dritten greift, um mit dieser Situation fertig zu werden. Doch richtiges Trinken ist wie Sport, wie ein Marathon – startet langsam und steigert gegen Ende das Tempo. Ihr wollt die Party geniessen und nicht auf dem Klo verbringen.
Kauft Euch einen Hund
Verbringt Ihr Halloween lieber zu Hause, könnte die Klingelei beim Geniessen des 30-jährigen Macallan stören. Das Licht abzuschalten und so zu tun, als wäre man nicht daheim, ist nicht gerade gemütlich. Es gibt einen einfachen Trick, bei dem sich bestimmt niemand an Eure Tür wagt. Befestigt ein Schild mit der Aufschrift «Vorsicht, bissiger Hund» ausserhalb der Wohnung. Kauft Euch einen elektronischen Wachhund wie den «Elro Elektronischer Wachhund» (er beinhaltet auch einen Wachhund-Kleber). Den gibts für faire 58 Piepen bei galaxus.ch. So getraut sich bestimmt niemand, zu klingeln.












Kommentar verfassen