Wir sind hier keine News-getriebene Plattform, doch in dieser Rubrik berichten wir sporadisch, was uns in letzter Zeit im Bereich der alkoholischen Nuus beschäftigt hat. Es folgt ein Pressespiegel und Wermutwolf-interne Nuus-Schnipsel.
Und wir beginnen gleich mit den internen Nuus. Vom 3. bis 13. Oktober findet das 20. Zürich Film Festival (ZFF) statt. In dieser Zeit werdet ihr vom Wer-Dani ein Festival-Tagebuch serviert bekommen, natürlich inklusive Informationen, was es zu trinken gab und was die einzelnen Filme für Drinks wären, in Bezug zu Süsse, Säure, Bitterkeit, ob es herb, kräftig war und so weiter. Weil das Leben besser ist mit Filmen … (Festival-Motto). Co-Partner des Festivals ist Moët & Chandon Champagne.

Am Samstag, 7. September liess es sich der Wermutwolf nicht nehmen, bei den Beer Olympics in Sissach reinzuschauen. Olympische Spiele klingen nach globalem Anlass, es war jedoch eher ein lokales Halligalli mit ausgelassener Ballermann-Stimmung.

Vor den jeweiligen Spielen wurde besammelt, die Regeln bekannt gegeben und jeder Spieler holte sich am Feldschlösschen-Stand ein Bier. Und dann traten die Teams gegeneinander an.

Die Spieldisziplinen sahen beispielsweise so aus, dass man ein Bier trinken, danach eine Augenklappe anziehen und anschliessend mit Bällen auf Bierdosen werfen musste. Es war ein launiges Gaudi, das den ganzen Nachmittag andauerte. Rückblick und Impressionen wird man wohl in Bälde hier ansehen können:
Ziemlich traurig machen uns Meldungen wie diejenige, dass die Traditionsbrauerei Schlössle in Neu-Ulm DE nach 334 Jahren schliesst. Zumal solche Meldungen in letzter Zeit hochfrequent aufploppen. Das Bier müsse eigentlich doppelt so teuer sein, um ohne Verlust wirtschaften zu können. Es wird bekanntlich immer weniger Bier getrunken (ausserhalb des Wermutwolf-Kosmos, versteht sich …) und die Preise für Energie und Rohstoffe stiegen ebenso bekanntlich kontinuierlich.

Bleiben wir gleich beim Thema. In der ZEIT erschien kürzlich eine toll geschriebene Kolumne zur neuen Bier(trost)losigkeit. Es geht um alkoholfreie Biere und – ja, wirklich – einen alkoholfreien Biergarten … Im unterhaltsamen Text ist die Art von Ratlosigkeit zu spüren, die uns Wermutwölfe immer öfter beschleicht, befremdet vom Zeitgeist. Doch lest selbst:
Hier in der Wolfshöhle berichten wir immer wieder über die Spirituosen der Stars und Sternchen, die Rubrik heisst «Promi(lle) im Glas». Gefühlt scheffeln immer mehr Promis damit Unsummen. Und jetzt haben wir es schwarz auf weiss: Es ist nicht nur ein Gefühl … Eine Studie von QRFY untersuchte via Instagram-Follower und Google-Suchdaten, welche Star-Flaschen besonders begehrt sind. Auf Rang Nummer 1 thront Kendall Jenner’s «818»-Tequila, benannt nach der Telefonvorwahl ihres kalifornischen Domizils. Und das zeigt mir, dass das Ranking nicht viel damit zu tun hat, wessen Booze am besten schmeckt, sondern welche Promis am meisten trenden, denn okay, so ganz schlecht ist dieser Tequila nicht, aber gerade im Tequila-Bereich gäbe es unzählige bessere Promi-Produkte. Mir ist der «818» viel zu vanillig, auf eine zu platte Art zu süss. Hier seht ihr das ganze Ranking:
Wir schauen uns die K-Tipp-Weindegustationen immer gern an, denn oft passiert genau das, was auch jetzt wieder beim Tasting von Chianti’s der Jahre 2020 und 2022 passierte: Der Testsieger ist sehr günstig zu erwerben. Der «Selezione Donatello» aus dem Coop überzeugte die Jury am meisten und kostet müde CHF 4.95 die Flasche.
ktipp.ch (hinter der Paywall)











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