Trinkspiele – Beer Pong

Bier trinkt sich nicht nur ausgezeichnet beim Schauen von Sport, sondern auch während der körperlichen Ertüchtigung – zum Beispiel beim Beer Pong. Wer fleissig trainiert, schafft es vielleicht sogar, an einem der zahlreichen Turniere abzuräumen. Hier winken nebst Bier auch Preisgelder in der Höhe von bis zu 50’000 Franken.

Wer sagt, Sport und Alkohol vertragen sich nicht? Beer Pong beweist das Gegenteil: Hier ist neben Trinkfestigkeit vorrangig Geschicklichkeit gefragt. Die Regeln sind einfach: Gespielt wird an einem langen Tisch, an dem Tischtennisbälle in Becher geworfen werden. Der Gegner muss jeden Becher austrinken, der von einem Spieler getroffen wurde. Gespielt wird in der Formation eins gegen eins oder Paar gegen Paar.

via GIPHY

Die Becher werden in einer Dreiecksformation aufgestellt. Die Anzahl der Becher kann 6, 10 oder 15 betragen; je nach Spieldauer … und Durst. Gewonnen hat, wer zuerst alle Becher des Gegners getroffen hat. Trifft man einen Becher, muss ihn der Gegenspieler austrinken und aus dem Spiel nehmen.

via GIPHY

Laut Wikipedia wurde Beer Pong im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erfunden, zwischen 1950 und 1960 am Dartmouth College in New Hampshire. Die Spielidee sei beim Tischtennis entstanden. Zuschauer hätten ihre Bierbecher auf der Tischtennisplatte abgestellt; aus zufälligen Treffern sei die Spielidee entwickelt worden. In der Anfangszeit wurde Beer Pong deshalb noch mit Tischtennisschlägern gespielt. In den 1970er-Jahren habe jedoch ein Schüler die Ping-Pong-Schläger verloren und den Ball einfach mit den Händen geworfen. Diese simplere Variante hat sich durchgesetzt – schade.

Mittlerweile ist Beer Pong so verbreitet, dass es weltweit Turniere gibt. In den USA konnte man in den vergangenen Jahren an der «World Series of Beer Pong» rund 50’000 US-Dollar absahnen. Dieses Jahr gab es an der «World Beer Pong Championship» in Belgrad satte 20’000 Euro zu gewinnen und diesen Herbst können Beer-Pong-Profis an den «Swiss Series of Beer Pong» immerhin Preise im Wert von 4000 Franken abräumen, darunter eine Reise nach Las Vegas. Also: Fleissig Bier trinken und Bälle werfen und auch Ihr werdet zum Profisportler.

Autor

  • Wermutwolf Sascha Zäch

    In jedem steckt ein Wermutwolf. Mit ihm entdecke ich neue Geschmacks- und Geisteswelten. Ausserdem habe ich eine alchemistische Ader und stelle gerne eigene Zaubertränke her.

    Alle Beiträge ansehen
Suche

Wir sind auch sozial

Hesch mer en Stutz?
Werwolf, der um eine Spende bittet

Die traditionelle Medienbranche ist nicht tot, riecht aber schon komisch. Darum machen wir es ganz anders. Wenn Euch unsere Website gefällt und Ihr uns unterstützen wollt, sind wir schon um einen einzigen Franken dankbar. Wir können allerdings nicht versprechen, dass wir ihn nicht für Alkohol ausgeben werden …

Banküberweisung:

IBAN CH05 0900 0000 1611 2200 3

Via twint an:

076 412 27 84


Themen

Absinthe Agaven Alkohol Bier Bourbon Buchtipp Chartreuse Cocktail Cognac Diät Entdeckungsreise Event Filme Filmfestival Geschichte Gin IPA Kirsch Likör Mein erstes Mal Mexiko Mezcal Mission Bier-Rettung News Rezept Rezepte Rum Schlefaz Schweiz Tasting Tequila Tiere Trinkgeschichten Trinkspiel Weekend-Briefing Wein Wermut Whiskey Whisky Wissen Wodka Wolfsprobe Zaubertrank ZFF Zürich


Neu Veröffentlicht

Das hört der Wermutwolf

Abonniere unsere Beiträge

Oder per RSS-Feed: https://wermutwolf.ch/feed/


Wahre Worte

«Ich bin kein starker Trinker, manchmal kann ich stundenlang ohne einen Tropfen auskommen.»

Noël Coward

Entdecke mehr von Wermutwolf

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen