Wolfstour – Brausyndikat

Eine liebe Bekannte war kürzlich im Taproom vom Brausyndikat in Dietikon zugegen und liess mich wissen, dass es dort gutes Bier und tolle Musik gäbe. Das mit dem Bier war mir bereits bekannt. Das mit der Musik empfand ich genauso. Beim Essen hatten wir beide Pech. Das wird aber mit Sicherheit nachgeholt werden!

Am Zürich Bier Festival verfügte das Brausyndikat auch über einen Stand, natürlich geschmückt mit ihrem prägnanten, affigen Logo, und so war mir klar, dass der hopfige Konsum ein Genuss wird. Ich bestellte mir das 5er-Degu-Brett mit dem erneut aktuellen Intergalactic Venus Juice NEIPA, dem IPA, Pale Ale, Red Ale und dem Draft.

Und alle Biersorten waren sehr fein. Herausgestochen hat für mich vor allem das Red Ale, wie auch meine Bekannte fand (Hey Ilka, danke für den Tipp!). Bis dahin war alles perfekt. Ich hatte fünf wunderbare Biere, sass als riesiger Motörhead-Fan am richtigen Tisch, was mir erst aufgefallen war, als ich mich schon hingesessen hatte, und die beiden Damen hinter der Bar waren sehr nett.

Der einzige Wermutstropfen war, dass die Küche wegen Krankheit geschlossen war. Das war bei Ilka schon der Fall (offenbar aber weil es schon zu später Stunde war), und so war es nun auch bei mir. Ich hatte noch gedacht, was ich doch für ein Glück habe, nicht am Tag zuvor hingefahren zu sein, da ich diesen Instagram-Post sah:

Tja, da wusste ich noch nicht, dass es offenbar (auch?) den Koch erwischt hatte … Also ging ich nach dem bierigen Genuss kurz die Strasse entlang einen (vegetarischen Menace-)Burger essen. Der war ganz in Ordnung. Im Lokal lief Old-School-Hip Hop à la «Gravel Pit» und so. Das mag ich, doch bevorzuge ich den Sound im Brausyndikat (Pink Floyd, Rock).

Es war eine Notlösung. Als ich auf Google Maps nachschaute, was es in der Nähe des Taprooms an Verpflegungsmöglichkeiten gibt, sah ich, dass es ganz nah ein Irish Pub hat. Ein Irish Pub!!! Innerlich jubelte ich und vollführte in Gedanken einen kurzen Riverdance. Leider stand ich dann vor geschlossenen Fenstern … Keine Ahnung, was dort schiefgelaufen ist, aber das Pub scheint momentan nicht in Betrieb zu sein. Deshalb ging ich dann halt über die Strasse den Burger futtern …

Gibt es etwas traurigeres als ein geschlossenes Pub?

Was ich im Taproom des Brausyndikats, das seit nunmehr zehn Jahren existiert, gefuttert hätte, wäre – wie sie auf ihrer Webseite schreiben – eine der abgefahrensten Pizza-Kreationen der Schweiz gewesen, nämlich die «Mac’N’Cheese»-Pizza mit Tomatensauce, Makkaroni, Kartoffeln, Gruyère-Mozzarella-Cheddar-Mischung und Röstzwiebeln. Ihr versteht sicher, weshalb die Enttäuschung über die geschlossene Küche nicht gerade gering war … Aber wie gesagt, das wird 100 %ig nachgeholt!

Natürlich konnte ich meinen Shopping-Trieb an so einem Ort nicht zügeln …

Mein nächster Berührungspunkt mit dem Syndikat wird vermutlich die Craft Beer Trail-Wanderung vom Samstag, 12. Juli 2025 sein. Das klingt nach viel Spass. Und man kann trotz stolzem Bierkonsum sagen, dass man Bewegung hatte und an der frischen Luft war. Wer kommt mit?

Beginnen tut der Trail eben hier in Dietikon beim Brausyndikat:

Cheers Mates! Immer darauf achten, genug gehopft zu sein!

Autor

  • Wermutwolf Daniel Frey

    Ich habe Freude am Schreiben. Und am Trinken. Und am Schreiben, während ich trinke. Während des Vollmondes oder während des Trinkens verwandle ich mich in meine wölfische Urnatur.

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